Liebe Leser!
Wenn Sie die Thematik hier in den Gruppen und Untergruppen
verfolgen werden Sie verstehen, warum so viele Menschen
sich gezwungenermaßen der Sprachdiktatur unterwerfen,
mit der im Hosensack geballten Faust.
Das rührt daher, dass immer unmöglichere Varianten
das Sprachverständnis beleidigen.
Mit Gendern wird die Sprache unlesbar, unsprechbar und
unschreibbar.
Und trotzdem wird uns das Gendern aufgezwungen.
Was also ist zu tun?
Kann man Gendern wieder abschaffen?
Ich meine ja
Es müssen nur einige Voraussetzungen
dazu geschaffen werden.
Es bedarf einer neuen Strategie.
Nehmen wir die Gründe her, die die Genderbeführworter
veranlasst haben, gendern als zwingend einzuführen.
Und die Gründe dazu finden wir besonders im Missverständnis
zum genderneutralen Maskulinum.
Diese scheinbar männliche Mehrzahlendung ist der
Auslöser allen Übels.
Es wird einfach als männliche Form verstanden und
es hilft nichts, tausendmal einzuwenden, dass das
kein Geschlecht definiert, sondern geschlechtslos
für alle Geschlechter inkludiert, angewendet werden
kann.
Aber diese, schon etwas verzweifelt klingende nutzlose
Argumentation, schafft es nicht, Genderbefürworter umzustimmen.
Zu eisern ist diese falsche Definition in deren Köpfen verankert.
Es ist und bleibt ein Totschlagargument.
Was wäre also zu tun, um diese Phallanx des Missverständnisses
aufzubrechen?
Bürger, die des Genderns überdrüssig sind,
haben nun aber doch eine Chance für einen Befreiungsschlag
gegen das Gendern .
Und dieser Befreiungsschlag liegt in der frühzeitigen
Bewusstseinsbildung schon bei Kindern und jungen Erwachsenen.
Es sollte unbedingt in Vorschule und Volksschulen schon
begonnen werden, das Bewusstsein für ein sexloses
genderneutrales Maskulinum zu schärfen.
Das hat man jahrelang vernachlässigt, weil es offensichtlich
zu klar schien und hat damit den Genderisten Argumente zum Gendern geliefert.
Wir werden das hier noch öfter thematisieren.
Fragen Sie in Ihrer Umgebung, wie das derzeit in Schulen gehandhabt wird.
Fragen Sie Lehrer welche Einstellung dazu vorherrscht.
Wenden Sie sich an den Stadtschulrat mit dem Ersuchen, schon die
Lehrpläne disbezüglich zu berücksichtigen.
Es benötigt dazu sicher eine Vielzahl von Massnahmen.
Ein Beispiel dazu sind audiovisuelle Hilfsmittel,
die eine mehrgeschlechtliche Darstellung beim generneutralen
Maskulinum unterstützen und das Argument, man denkt dabei nur
an männliche Wesen, ausgehebelt werden kann.
Verfolgen wir diese Zielrichtung und nehmen wir den Genderbefürwortern
ihr Hauptargument und helfen damit, wieder ein Umdenken zu erreichen.
Nur Mut, wir schaffen das.
Mag. Stefan Grünberger
Gendern ist ein Irrweg:
Gendern ist elitär und klassistisch. Es erschwert geringer Gebildeten die Teilhabe an Information, Meinung und Kultur.
Gendern ist behindertenfeindlich. Es verhindert leichte Sprache und Inklusion.
Gendern ist integrations- und ausländerfeindlich. Es erhöht die Hürde, auch dazuzugehören.
Gendern ist sexistisch. Es hebt das Geschlecht als Unterscheidungsmerkmal hervor und lässt Frauen zweitklassig erscheinen.
Gendern ist altenfeindlich.
Es gräbt rücksichtslos mit einem Mal einen Graben zu den Menschen, für die seit Jahrzehnten Deutsch ein Teil ihrer selbst ist und die sich nicht anpassen wollen oder können.
Gendern ist wissenschaftsfeindlich. Gender-Aktivisten kolportieren unbewiesene Behauptungen, ziehen falsche Schlüsse aus zweifelhaften Studien und verbreiten falsche Vorstellungen von Wesen und Wirken der Sprache.
Gendern ist kulturfeindlich. Es bricht mit der Sprache der alten wie auch der neuen Literatur.
Gendern ist wirtschaftsfeindlich. Es erhöht die Kosten der Betriebe und treibt einen Keil zwischen die Betriebsangehörigen.
Gendern schadet dem Ansehen und der Verbreitung der deutschen Sprache.
Während sich das Englische durch Gendern elegant vereinfacht, wird das Deutsche in dilettantischer Weise verkompliziert.
Gendern ist demokratiefeindlich.
Es verordnet einen Sprachwandel von oben, ohne Mitspracherecht für über 100 Millionen Sprecher in 3 Staaten und zahlreichen mehrsprachigen Regionen Europas und der Welt.
Gendern spaltet. Es erzeugt und verstärkt Skepsis und Gegenwehr gegen staatliche Behörden und öffentlich-rechtliche Medien, die - von der guten Absicht beseelt -
ihre Anstrengungen weiter erhöhen.